Am 14. Oktober 2026 um 18:30 Uhr findet am Campus Krems das erste Treffen für interessierte lokale Citizen Scientists von Connecting Memories statt. Eingeladen sind alle, die sich für die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich interessieren und sich mit Wissen, Recherchen, Erinnerungen oder eigenen Fragen einbringen möchten.
Was erwartet Sie? Nach einer kurzen Projektvorstellung steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt: An Thementischen zeigen Citizen Scientists aus verschiedenen Orten in Niederösterreich, wie vielfältig Beteiligung aussehen kann, von lokaler Forschung und Archivrecherche bis zur Suche nach einzelnen Personen und ihren Lebensgeschichten. Beim anschließenden Ausklang bleibt Zeit, Kontakte zu knüpfen und erste Ideen weiterzuentwickeln. Kommen Sie vorbei und helfen Sie mit, verstreute Spuren zu NS-Zwangsarbeit zusammenzuführen!
Citizen Science kann bei Connecting Memories ganz unterschiedlich aussehen. Schon ein Hinweis auf eine Person, ein bislang unbekanntes Foto, ein Dokument aus Familienbesitz oder eine überlieferte Erinnerung kann ein wichtiger Ausgangspunkt für weitere Forschungen sein. Andere möchten vielleicht tiefer einsteigen: lokale Quellen auswerten, in Archiven recherchieren, Familiengeschichten nachgehen oder dabei helfen, Informationen zu einzelnen Orten und Personen zusammenzutragen. Ziel ist es, diese unterschiedlichen Formen des Wissens miteinander zu verbinden.
Vielleicht gibt es auch in Ihrer Familie, Ihrer Gemeinde oder Ihrem lokalen Archiv bislang unbeachtete Spuren von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter:innen. Gerade private Fotografien, Briefe, Dokumente und Erinnerungen können unser Wissen über die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Niederösterreich wesentlich erweitern.